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Essay 23.06.11
Kübelpflanzen: Gartenfreude auf kleinstem Raum
Der Sommer klopft bereits an die Tür, bei bellaflora stehen große Mengen an leuchtend-bunten Beet-, Balkon- und Kübelpflanzen. Da fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Gut, wenn man schon vor dem Einkauf weiß, wie die Kübel später einmal aussehen sollen: gelb-schoko, blau-silber oder poppig in pink. Mit der richtigen Idee ist die Auswahl schnell getroffen!
Machen Sie es wie die Südländer, wo noch ein Eckchen frei ist, wird ein Blumentopf, ein Kaktus zur Sommerfrische, ein Rosmarinbusch oder eine selbst herangezogene Kirschtomate untergebracht. So kommt das mediterrane Flair auf der Vorgartentreppe oder der Dachterrasse von ganz alleine. Ein bisschen Liebe, Wasser und Dünger dazu – und das Blütenglück ist perfekt!
Kübelpflanzen sind mobil, das ist ein weiterer Pluspunkt. Standortfehler können so leicht behoben und Gestaltungen je nach Bedarf und Laune verändert werden. Wer Kübelpflanzen im Garten als willkommene Ergänzung und dauerhafte Blütenwunder kultiviert, kann schnell auch hier und da eine Lücke im Staudenbeet schließen.
Kübelpflanzen bereichern das Leben in den Städten, nutzen in immer kleiner werdenden Gärten jeden Platz aus und verzaubern mit ihrem Wuchs, ihrem Aroma und der Fülle an Blüten jeden noch so tristen Hinterhof. Man kann sich ihrem Charme einfach schlecht entziehen weil sie so schöne Erinnerungen in uns wecken an die längst vergangenen Reisen nach Kreta, Madeira und Apulien. Und jeder von uns hat doch schon einmal Samen oder einen kleinen Ableger von den prächtigen Immergrünen Magnolien, Sukkulenten oder vom Oleander mitgebracht. Ein Stück Urlaub für daheim.
Kübelpflanzen können mehr als nur dekorativ vor dem Hauseingang stehen. Sie ersetzen vielen Menschen, die keinen eigenen Garten haben, das Gefühl, mit und in der Natur zu leben. Dass gärtnern glücklich macht, ist kein Geheimtipp mehr. Und die Zeiten, in denen nur adrette Sommerblumenkästen die Balkone beherrschten, Gott sei dank auch. Vom Terrassenobst bis zum Toskanischen Palmkohl, von Japanischen Ahorn bis zur Aurikelsammlung lässt sich in Töpfen, Kübeln, Trögen und Ampeln so ziemlich alles kultivieren, was jedem persönlich Spaß macht. Vorausgesetzt, man lässt den Pflanzen egal, ob frostempfindlich oder winterhart – ein Mindestmaß an Pflege und Aufmerksamkeit angedeihen. Es lohnt sich!
Pflanzgefäße
Spätestens beim Kauf der Kübelpflanzen besorgen sie die nötigen und passenden Pflanzgefäße sowie Kübelpflanzenerde, Dünger – und Pflanzenstärkungsmittel zum vorbeugenden Schutz. Die Wahl des Pflanzgefäßes ist größtenteils Geschmackssache, jedes Material hat seine Vor- und Nachteile.
Terracotta ist sicher die stilvollste und beliebteste Lösung. Wasser und darin gelöste Nährstoffe verdunsten hier jedoch schneller aus als bei Kunststoff- oder glasierten Ton- und Steingutgefäße.
Auch Holz- oder Metallgefäße sehen sehr ansprechend aus. Wichtig ist bei allen Materialien nur eines – der Kübel muss unbedingt Wasserabzugslöcher haben. Praktisch und hübsch sind die seit einiger Zeit im Handel angebotenen Füßchen für Pflanzkübel - etwa Löwentatzen aus Terracotta – die für einen optimalen Wasserabzug und für Belüftung sorgen.
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Autor: Bettina Grilz Rubrik: Garten & Balkon Stichworte: Balkon, Terrasse, Gefäß, Kübel, mediterran, Naschbalkon Einen Kommentar schreiben Kommentare anzeigen (0) |


