Formaldehyde in der Deckenverkleidung, hoher Schadstoffgehalt durch Klimaanlagen, Benzole in Dämmstoffen usw. – weder in den eigenen vier Wänden noch im Büro ist die Umgebung schadstofffrei. Die Folgen sind Allergien, Kopfschmerzen und Husten.
Doch mit den richtigen Pflanzen und ein paar anderen Tricks lässt sich jeder Raum in eine gesunde Wohlfühloase verwandeln. Als echter Schadstoffkiller erweist sich der Efeu, da er Formaldehyd, Benzol und Trichloräthylen vernicht
Welche Pflanze zu welchem Zweck?
Nicht jede Pflanze eignet sich als „grüne Klimaanlage“. Je größer die Blattmasse, desto mehr Gase werden ausgetauscht. Die grünen Helfer senken aber nicht nur die Schadstoffkonzentration,
- sie sorgen auch für mehr Sauerstoff,
- wirken als Staubfilter und
- dienen als Schall- und Lärmschutz
- und sorgen auch für mehr Luftfeuchtigkeit.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass auch die Grünlilie (Clorophytum comosum) hervorragend zur Luftreinigung geeignet ist. Nikotinangereicherte Räume werden vom Bogenhanf (Sansevieria arborescens) sowie von der Birkenfeige (Ficus benjamina) gereinigt.
Ideal für Mensch und Pflanze ist eine Raumtemperatur von 19° - 22°C sowie eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 – 65%. Bei staubtrockener Raumatmosphäre gibt es einen einfachen Trick: Ab und zu mit einem Wasserzerstäuber in die Luft nebeln oder Schalen mit Wasser auf die Heizung stellen. Noch besser ist ein Zimmerbrunnen, der das Raumklima durch sanftes Plätschern verbessert.
Schadstoffe und ihre Luftreiniger
Aceton: Einblatt
Benzol: Birkenfeige, Einblatt, Efeu
Formaldehyd: Einblatt, Grünlilie, Gummibaum, Arecapalme, Drachenbaum, Gerbera, Schwertfarn, Flamingoblume, Bogenhanf
Trichlorethylen: Drachenbaum, Birkenfeige, Efeu
Xylol/Toluol: Arecapalme, Dieffenbachia, Drachenbaum, Schwertfarn, Flamingoblume, Birkenfeige, Einblatt
Zigarettenschadstoffe: Bogenhanf, Birkenfeige, Strahlenaralie



