Bettinas Forum
Anfrage eines bellaflora.at Benutzers, 08.09.10, 13:09
Rosenkrankheiten
Hallo Bettina,
ich habe ein Problem mit meiner Edelrose. Sie ist seit einigen Jahren in einem tiefen Topf gepflanzt, was ihr bis jetzt auch nicht geschadet hat. Gedüngt habe ich sie im Frühjahr das letzte mal intensiv mit Rosendünger. Über den Sommer hat sie hin und wieder mit dem Gießwasser dünger bekommen.
Jetzt zu den Krankheitssymtomen:
einige Siele sind bis aufs "Holz" abgefressen. Den Übeltäter dazu habe ich schon gefunden, da war eine kleine grüne Raupe am Werk. Die restlichen Äste, zeigen mehltauähnlichen Belag auf den Blattober- und -unterseiten. Die neuen frischen Triebe sehen aus, als ob sie zu wenig wasser hätten, obwohl die Erde feucht ist. Woran kann das liegen. Ich habe die am stärksten befallenen Blätter bereits ausgeschnitten, deshalb sieht sie jetzt aus wie ein häufchen Elend. Lässt sich meine Rose noch Retten?
Danke für deine Antwort.
Gruß Anja
Bettina&Team, 08.09.10, 23:26
ja, ihre Rose ist noch zu retten. Setzen sie diese im nächsten Frühling in einen größeren Topf um - in eine frische gute Rosenerde. Beginnen sie ihre Rose bereits nächstes Jahr vor dem Blattaustrieb - mit einem speziellen Pflanzenschutzmittel (z.B. Saprol) zu behandeln. Oder ganz gut wirksam sind die Pflanzenstärkungsmittel die sie bei bellaflora erhalten - lassen sie sich von unserem geschulten Fachpersonal beraten.
Schöne Grüße
Bettina & Team
bengelchen, 09.09.10, 08:22
Ich hatte eigentlich geplant die Rose im nächsten Frühjahr in den neuen Garten zu pflanzen. Dieser befindet sich auf etwa 600m Seehöhe. Da sie bis jetzt nur Winter auf 300m Seehöhe kennt, hoffe ich Sie wird den "harten" Winter überleben. Die Behandlung mit dem Pflanzenschutzmittel wird sie trotzdem bekommen.
Edwin, 09.09.10, 19:56
--ähm--danke Bettina fürs nichtlöschen letztesmal
ROSEN---im Topf! Ja, wird immer beliebter. Und sie gedeihen auch gut. Etwa neben Oleander sah ich schon Rosen auf Balkonen, obwohl darunter ein Garten ist. Wo ist Oleander im Winter? Naaa? Eben! Also kommen die Rosen auch ins Winterquartier. Das wäre auch gleich die beste Lösung für vermutetes kaltes Klima. Obwohl---600 meter ist nicht zu hoch/kalt für Rosen. Schon gar nicht im Garten ausgepflanzt, wenn eine Schneedecke schützt(zu den üblichen Dingen, also "Rosen einpacken"-Jute, stoff, Stroh...).
Aber der Reiz einer Pflanze im Topf ist gegeben! Etwa *Bonsai* ! Möglich, dass das auch im Steingarten ginge, oder den Bonsaitopf in der Erde eingraben. JEDOCH---gerade der Topf/Schale/Container/Kübel ist ein wesentliches Gestaltungselement. Vom schlichten Plastikübertopf bis zu "Kübelpflanzen" in historischen Schlossparks. Etwa schon vom "VERSAILLER KÜBEL" gehört?! Ich weiss zwar wie er aussieht, nämlich quadratisch und an den 4 Ecken oben ein fester Knopf/Knauf/Kugel.
Aber es gibt im *www* bei VERSAILLER KÜBEL in google eingegeben, schöne Fotos. ACHTUNG! *wikipedia* dazuschreiben, dann erscheint "Orangerie" und Versailles.
Wer jetzt meint ich spinn schon voll--richtig! Denn wenn man NICHT wikipedia dazuschreibt erscheint nur endlose Werbung. Na man kann sich vorstellen wie ein Versailleskübel von viell. 30cm aus Plastik aussieht!
War also heute ein Hinweis auf Gestaltung und Geschmack. Praxis ist einfach--ein paar robuste Rosen im Garten, die heikleren, die man vom Fenster aus sehen will--Container. Kommt dann nur an auf den Geschmack, der bekanntlich unterschiedlich ist ;-)
Tja, da hat wer eine gute Anregung geliefert nachdenken "Topfkultur" und Gestaltung damit.
prima, ich danke dem *bengelchen* LG.,Anja
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