Hochbeet – bepflanzen und ernten in bequemer Höhe

Hilfreiche Tipps und Tricks zur Bepflanzung


Hochbeete sind eine tolle Sache. Die praktischen nach oben und unten offenen Beete aus rustikalen, Holzstämmen, stabilen Blanken, Brettern oder Kunststoffen lösen einige Probleme:

  • Gute Ernte auf wenig Platz
  • Nützliche Verwertung von Grünabfällen wie Äste, Laub
  • Schnelles Wachstum und frühe Ernte
  • Das Hochbeet-Gärtnern ist überall möglich: auf verdichteten, tonigen, verunkrauteten Böden und sogar auf Beton.

Zwecke des Hochbeets

Ein Hochbeet Gärtner  sollte sich eine grundsätzliche Frage zum Zweck des Hochbeetes stellen, soll es ein:

  • Zierpflanzenbeet werden, dass den eigenen Garten verschönert  oder ein
  • Nutzpflanzenbeet werden

Im ersten Jahr

Gemüse und Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf sind anfangs ideal.


Prinzipiell sollten im ersten Jahr starkzehrende Pflanzen angesetzt werden. Dabei handelt es sich um Pflanzen mit einem hohen Nährstoffbedarf. Beim Gemüse ist das z.B. Sellerie, Porree, Kohl, Bohnen, Karotten, Rettiche, Kohlrabi, Tomaten, Broccoli, Knoblauch, Zwiebel, Gurken und Zucchini.

Hochbeete eignen sich perfekt für eine Mischkultur, denn alle Dimensionen lassen sich nützen. In dieser  fördern, schützen und ergänzen sich die Pflanzen untereinander optimal. Aus diesem Grund können z.B.  Kräuter, die zwischen Gemüsepflanzen gesetzt werden, durch Duftstoffe und Ausscheidungen Schädlinge  abwehren.  In der Höhe gedeihen Paprika und Buschtomaten, die Fläche kann mit Kohlrabi, Spitzkohl, Porree, Chinakohl, Karotten, Zwiebeln, Fenchel und dem Lieblingssalat bepflanzt werden. An den Rändern gedeihen Kräuter. Über den Rand wachsen noch Rankgewächse wie Melonen und Gurken. Beim Pflanzen gilt es besonders den Sonnenstrahleneinfall zu beachten, damit kein Gemüse dem anderen zu viel Licht wegnimmt. Hohe Gemüsepflanzen stehen daher im Norden, niedrigere in der Mitte und ganz vorne diejenigen mit niedrigem oder hängenden Wuchs.  

Auch ein Zierpflanzenbeet sollte geplant werden, der Blütenschmuck sollte ja farblich und von der Blütezeit zusammen passen. Bei den Blumen zählen z.B. Chrysanthemen, Sonnenblumen, Tulpen, Pelargonien zu den Pflanzen mit einem hohen Nährstoffbedarf.

In den Folgejahren

Nach dem ersten Jahr eigenen sich Pflanzen und Gemüse, die auch mit geringerem Nährstoffangebot auskommen.

  • Im 2. Jahr ist das Nährstoffangebot im Hochbeet etwas geringer. Er ähnelt in seinem Gehalt dem eines ebenerdigen Gemüsebeetes.  Als Gemüsepflanzen entwickeln sich z.B. Rettich, Spinat, Majoran und Kartoffeln sehr gut.
  • Im 3. Jahr werden schwachzehrende Pflanzen gesetzt z.B. Kohlsorten und Salat.

 

 

Vorbereitung

Bei der Vorbereitung ist es wichtig, gute Erden mit wertvollen Nährstoffen zu verwenden.


Bevor ein bestehendes Hochbeet im Frühling neu bepflanzt wird, sollte es mit einer guten Erde (bellaflora biogarten Komposterde, bellaflora biogarten Hochbeeterde) aufgefüllt werden, denn durch die Verrottung des Füllmateriales fällt das Erdreich jedes Jahr etwas zusammen.

Nach 5 bis 6 Jahren hat sich das organische Material des Füllmaterials so zersetzt, dass die wertvollen Nährstoffe fast komplett an die Pflanzen abgegeben wurden. Es ist an der Zeit, das Hochbeet neu zu befüllen. Das aufgebrauchte Füllmaterial eignet sich noch als  guter Bodenverbesserer im Garten.

Wissenswertes