Begleitpflanzen für Rosen - Gehölze als Hintergrund und Rahmen

Damit die wunderschönen Rosenblüten richtig zur Geltung kommen, benötigen sie einen passenden Hintergrund. Am besten dazu eignen sich Gehölze, denn vor den grünen Blättern heben sich die meisten Rosenblüten besonders gut ab. Für einen neutralen Hintergrund kann man zwischen verschiedenen Laub- und Nadelgehölzen wählen. Schnittgehölze stellen eine besonders gute, weil ruhige und damit nicht ablenkende Kulisse dar, vor der die Rosen ihr Blütenschauspiel zeigen können.


Laubgehölze als Rosenpartner
Diese Laubgehölze eignen sich bestens: Bartblume (Caryopteris), Strauchmispel (Cotoneaster), Deutzie, Sonnenröschen (Helianthemum), Johanniskraut (Hypericum), Kolkwitzie, Mahonie, Blauraute (Perovskia), Pfeifenstrauch (Philadelphus), Heiligenkraut (Santolina) und Spierstrauch (Spirea).

Kletterpflanzen als Rosenbegleiter
Zu den schönsten kletternden Rosenbegleitern zählen ohne Zweifel die Clematis und Geißblätter (Lonicera). Beide blühen zu ähnlichen Zeiten wie die Rosen und bei beiden harmonieren Blüten- und Laubfarbe wunderbar mit der Pracht der Rosenblüten. Auch der Blauregen (Wisteria) passt mit seinen lila, süß duftenden Blütentrauben wunderbar zu den Rosen.

Stauden als Rosenpartner
Die Möglichkeit zur Kombination von Rosen mit Stauden ist ein Thema mit tausend Variationsmöglichkeiten. Auf drei Punkte sollte man bei der Auswahl achten, um eine gelungene, harmonisch wirkende Pflanzung zu erreichen:

  • Die Blütenfarben abstimmen
  • Ähnliche Blütezeiten
  • Abwechslung in Wuchsform und –höhe


Besonders gute Staudenpartner im Rosenbeet:
Frauenmantel (Alchemilla), Storchschnabel (Geranium), Rittersporn, Katzenminze, Salbei, Sonnenhut, Schleierkraut, Lavendel.

Gräser und Blattschmuckstauden als Rosenpartner
Mit ihren zarten Halmen werden Gräser vorwiegend als unauffällige Begleitpflanzen eingesetzt, um die kräftigen Farben der Rosenblüten zu unterstreichen. Außerdem sorgen sie durch ihren vertikalen Wuchs und ihre grafische Wirkung für einen schönen Kontrast. Blattschmuckpflanzen sollen dezent betonen, aber auch optische Übergänge zu den Nachbarpflanzen schaffen. Bei der Pflanzung darauf achten, dass man Abstand zu den Rosen hält und ihnen damit einen luftigen Fuß lässt.

Rosen in Kombination mit Sommerblumen sorgen für lebendige Kombinationen
Besonders gut eignen sich Duftsteinrich (Lobularia), Schleifenblume (Iberis), Mehl – Salbei und Verbenen.

Rosen in Gefäßen
Ein Trost für Rosenfreunde mit Platzmangel – man kann Rosen auch in schönen großen Gefäßen pflanzen – Kübelrosen werden immer beliebter.

Zwei Dinge sind jedoch zu beachten:

  • Rosen sind Tiefwurzler, daher benötigen sie ein relativ hohes und ausreichend großes Pflanzgefäß – auf Grund der begrenzten Erdmenge (spezielle Rosenerde) ist auf ausreichende Düngung (spezielle Rosendünger) zu achten
  • In Gefäßen sind auch frostharte Rosen der Frosteinwirkung stärker als im Garten ausgesetzt. Für sie ist daher ein spezieller Winterschutz nötig. Stellen sie die Gefäße an eine geschützte Hauswand – auf eine Styroporplatte – den Topf mit einer Kokosfasermatte umwickeln die Pflanze mit Winterschutzvlies. An frostfreien Tagen im Winter die Rosen mit lauwarmem Wasser versorgen!

 

 

Wissenswertes