Ganzjährige Grabbepflanzung


Die Grabgestaltung mit Pflanzen, bietet den Hinterbliebenen eine würdige Möglichkeit, sich mit Lieblingspflanzen und  -farben an den Verstorbenen zu erinnern. Diese aktive Trauerarbeit und hält das Gedenken an einen lieben Verstorbenen wach.

Pflanzen können dabei eine symbolhafte Sprache sprechen:                                                                                                                                                                     

  • Bellis: Bescheidenheit, Marienblume
  • Rose: Liebe
  • Lilie: Reinheit, Unbeflecktheit, Marienblume
  • Efeu: Immerwährende Liebe
  • Eibe: Totenpflanze
  • Ilex: Leid und Schmerz
  • Vergissmeinnicht: Treue, unvergessen bleben

Abgesehen von Farben, Zeichen und Pflanzen ist ein liebevoll gepflegtes Grab immer noch das schönste Symbol für das Andenken an einen geliebten Menschen.

In der Regel wird die Bepflanzung des Grabes dreimal im Jahr gewechselt: Ostern – Pfingsten – und der Oktober haben sich als Pflanztermine etabliert. Winterabdeckungen der Pflanzen, sind auf Grund der  wärmer werdenden Winter aus der Mode gekommen. In vielen Regionen wird nach den ersten Herbstfrösten die Herbstbepflanzung entfernt und das Grab mit Schmuckreisig dekoriert.
Man unterscheidet drei Varianten bei der Wechselbepflanzung des  Grabes:

  • Monopflanzung: Besteht aus einer Pflanzenart. Trotzdem kommt keine Langeweile auf, es gibt so viele verschiedene Sorten einer Pflanzenart, dass Eintönigkeit nicht sein muss.
  • Teppich- oder Strukturbepflanzung: Dabei werden verschiedene Pflanzen so zusammengefügt, dass eine kleine Landschaft entsteht. Gräser und Pflanzen mit schönem Laub sind dazu notwendig. Schöne Accessoires wie Steine, Moos und Wurzeln werden gerne integriert.
  • Gemischte Bepflanzung: Dazu eignen sich im Sommer zum Beispiel weiße Eisbegonien mit blauem Männertreu als Randbepflanzung.

 

 

Wissenswertes