Amaryllis – Blütensterne im Winter

Wenn die Natur draußen schläft, entfaltet die Amaryllis ihre prächtigen Blüten.

Amaryllis – Blütensterne im Winter

Mit natürlichen Accessoires ist die Zwiebelpflanze ein wirkungsvoller Akzent fürs edle Wohnambiente, der lange Freude bereitet. Zum Verschenken oder Sich-selbst-verwöhnen!

Als Amaryllis oder Ritterstern bekannt, lautet ihr korrekter botanischer Name Hippeastrum. Auch wenn sie zu Beginn etwas unscheinbar wirkt – das Warten wird rasch mit sternförmigen, großen Blüten belohnt, die sich rasch entwickeln.

So blüht Ihre Amaryllis am schönsten

In den Wintermonaten fasziniert ihre Pracht ganz besonders –die Amaryllis ist ein Hingucker auf jeder Fensterbank und macht sich auch in Kombination mit schönen, festlichen Gefäßen wunderbar als weihnachtliches Dekoelement.

Wer der Zwiebelpflanze einen Fensterplatz gibt, kann ihre Blütenpracht bis in den zeitigen Frühling genießen. Damit die Pflanze alle Reservestoffe in der Zwiebel speichern kann, ist es ratsam den abgeblühten Blütenkopf und –stiel nicht sofort abzuschneiden, sondern erst wenn diese unansehnlich braun sind und keine Standkraft mehr haben.

Pflege nach Weihnachten

Bis August wird die Pflanze reichlich gegossen und wöchentlich mit einem flüssigen Blühpflanzendünger versorgt. Die Blätter müssen sich üppig entwickeln, um genug Kraft für die nächste Blüte zu liefern. Ab August das Gießen einstellen, allmählich ziehen sich die Blätter zurück, und nur die Zwiebel überdauert die nächsten Monate. Die vertrockneten Blätter entfernen und die Zwiebel in trockenem Torf oder Torfersatzsubstrat bis zum nächsten Austrieb bei ca. 15° C ruhen lassen. Ist der neue Blütenschaft zehn Zentimeter hoch, wird mehr gegossen und wieder einmal wöchentlich mit einem flüssigen Blühpflanzendünger versorgt. In der Regel erscheint die Blüte vor den Blättern, es kann aber auch umgekehrt sein. 

Wissenswertes