Water Plants – der grüne Wohntrend
Zimmerpflanzen im Wasserglas liegen voll im Trend und verbinden modernes Design mit natürlicher Frische. Statt in Erde wachsen sie in klarem Wasser und setzen mit ihren sichtbaren Wurzeln besondere Akzente in Wohnräumen. Ob als einzelner Blickfang auf dem Sideboard oder als dekorative Pflanzenkombination – die transparenten Glasgefäße verleihen jedem Zuhause eine leichte, stilvolle Atmosphäre.
Doch Pflanzen im Wasserglas überzeugen nicht nur durch ihre besondere Optik. Hinter diesem Wohntrend steckt die sogenannte Wasserkultur, bei der ausgewählte Zimmerpflanzen dauerhaft ohne Erde auskommen. Im Unterschied zur klassischen Hydrokultur wachsen sie direkt im Wasser und benötigen weder Blähton noch anderes Substrat. Mit der passenden Pflanzenauswahl und Pflege lassen sich verschiedene Zimmerpflanzen dauerhaft im Wasser kultivieren.
Das solltest du wissen
Im Vergleich zur Kultivierung in Erde gibt es einige Besonderheiten, die du kennen solltest. Die folgende Übersicht zeigt dir die wichtigsten Vorteile sowie einige Punkte, die du bei der Wasserkultur beachten solltest.
Vorteile:
- Moderne und dekorative Optik mit sichtbaren Wurzeln
- Keine Blumenerde und dadurch weniger Schmutz
- Ohne Blumenerde entfällt ein typischer Lebensraum für Trauermückenlarven
- Wasserstand lässt sich jederzeit einfach kontrollieren
- Ideal für alle, die Zimmerpflanzen einmal anders in Szene setzen möchten
Das solltest du beachten:
- Nicht jede Zimmerpflanze eignet sich für das dauerhafte Kultivieren im Wasser.
- Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden
- Nährstoffe müssen über speziellen Grünpflanzendünger ergänzt werden
- Bei direkter Sonneneinstrahlung können sich Algen bilden
- Die Wurzeln reagieren empfindlich auf verschmutztes oder abgestandenes Wasser
Welche Pflanzen eignen sich für das Wasserglas?
Nicht jede Zimmerpflanze eignet sich für die dauerhafte Haltung im Wasser. Besonders gut eignen sich Arten, die Wasserwurzeln ausbilden oder sich an die Wasserkultur anpassen können. Dazu zählen beispielsweise Clusia, Anthurie, Syngonium, Monstera oder Philodendron. Sie finden im Glas guten Halt und setzen mit ihren sichtbaren Wurzeln gleichzeitig dekorative Akzente.
Du möchtest den Trend unkompliziert in dein Zuhause holen? Unsere Pflanzen im Wasserglas wurden bereits speziell für die Haltung im Wasser vorbereitet und können direkt ihren Platz bei dir einnehmen.
💡 bellaTipp: Pflanzen im Wasserglas eignen sich auch als dekoratives Geschenk oder Mitbringsel. Möchtest du sie zu einem Krankenbesuch mitbringen, informiere dich am besten vorab über die jeweiligen Hygieneregeln der Einrichtung, da Pflanzen je nach Krankenhaus oder Station unterschiedlich geregelt sein können.
So pflegst du Pflanzen im Wasserglas richtig
Damit sich deine Pflanzen im Wasserglas gut entwickeln, kommt es auf den passenden Standort, regelmäßige Wasserwechsel und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung an. Mit den folgenden Tipps erfährst du, worauf du bei der Pflege achten solltest.
Der richtige Standort
Für viele Zimmerpflanzen im Wasserglas eignet sich ein heller Standort mit viel indirektem Licht. Direkte Mittagssonne und Zugluft solltest du vermeiden. Ideal sind Plätze in Fensternähe, die ausreichend Licht bieten, ohne die Pflanzen der prallen Sonne auszusetzen.
Wasser regelmäßig wechseln
Regelmäßige Wasserwechsel sind ein wichtiger Bestandteil der Pflege. Wechsle das Wasser etwa alle zwei bis drei Wochen vollständig aus. Wird es vorher trüb oder bilden sich Algen, solltest du das Wasser bereits früher erneuern. Reinige das Glasgefäß bei jedem Wasserwechsel gründlich und spüle die Wurzeln vorsichtig unter klarem Wasser ab.
Wasserstand und Wurzeln
Achte darauf, dass nur die Wurzeln im Wasser stehen. Blätter und Stängel sollten nicht dauerhaft mit dem Wasser in Berührung kommen, da sie sonst faulen können. Wähle außerdem ein Glas, das der Pflanze ausreichend Halt gibt und gleichzeitig genügend Platz für die Wurzeln bietet.
Nährstoffe ergänzen
Da Pflanzen im Wasserglas keine Nährstoffe aus Erde aufnehmen, müssen diese über das Wasser zugeführt werden. Verwende dafür einen für die jeweilige Kultur geeigneten Dünger und beachte die Dosierungsempfehlung des Herstellers. Der COMPO BIO GRANUPLANT® Pflanzendünger kann entsprechend seiner Anwendungshinweise für die Nährstoffversorgung verwendet werden.
💡 bellaTipp: Um die Standfestigkeit des Wasserglases zu erhöhen fülle zuunterst Zierkies, Sand, Ziersteine oder Glasmurmeln ein.
Häufige Probleme bei Pflanzen im Wasserglas
Selbst bei guter Pflege können Pflanzen im Wasserglas gelegentlich Anzeichen zeigen, dass etwas nicht stimmt. Die folgenden Probleme treten besonders häufig auf:
- Trübes Wasser: Trübes Wasser entsteht meist durch Ablagerungen oder Bakterien. Wechsle das Wasser vollständig, reinige das Glas gründlich und spüle die Wurzeln vorsichtig ab.
- Algenbildung: Algen entwickeln sich vor allem bei starker Sonneneinstrahlung. Stelle das Glas an einen hellen Ort ohne direkte Mittagssonne und entferne Algen regelmäßig beim Wasserwechsel.
- Gelbe Blätter: Werden die Blätter gelb, können Nährstoffmangel, ein zu hoher Wasserstand (faulende Wurzeln) oder ein ungeeigneter Standort die Ursache sein. Prüfe zunächst Wasserstand, Wurzeln und Lichtverhältnisse sowie die bisherige Nährstoffversorgung und ergänze bei Bedarf etwas COMPO BIO GRANUPLANT® Pflanzendünger.
- Faulende Wurzeln: Weiche oder dunkel verfärbte Wurzeln können auf Fäulnis hindeuten. Entferne betroffene Wurzelteile vorsichtig und setze die Pflanze anschließend in frisches Wasser.
- Schwaches Wachstum: Entwickelt sich die Pflanze nur langsam, kann es sein, dass sie sich für die dauerhafte Wasserkultur nicht eignet oder zusätzliche Nährstoffe benötigt.
Zeigen deine Pflanzen Veränderungen an Blättern, Wurzeln oder Wasser, lohnt sich ein genauer Blick auf Standort, Wasserqualität und Nährstoffversorgung. So kannst du die Pflege gezielt anpassen und deine Pflanzen im Wasserglas dauerhaft dekorativ in Szene setzen.
