Häufige Schädlinge und Krankheiten bei Rosen und Zierpflanzen

Blattwespe

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Die Larven verschiedener Blattwespenarten können an Rosen und anderen Zierpflanzen auftreten. Je nach Art verursachen sie Fraßschäden an den Blättern, die von einzelnen Fraßstellen bis zu stärkerem Blattverlust reichen können. Die Larven sitzen häufig an den Blättern und können bei regelmäßiger Kontrolle frühzeitig entdeckt werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Pflanzen regelmäßig kontrollieren und Larven bei geringem Befall absammeln.

Buchsbaumzünsler

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Buchsbaumzünsler-Raupen überwintern in Gespinsten meistens im Inneren des Buchsbaumes und beginnen je nach Witterung ab Mitte März zu fressen. Sie durchlaufen bis zur Verpuppung mehrere Larvenstadien und leben als Schmetterlinge kaum 10 Tage, in denen sie dann ihre Eier ablegen. Es können bei günstiger Witterung pro Jahr bis zu 4 Generationen von Buchsbaumzünslern auftreten, so hat sich der gefährliche Schädling innerhalb von wenigen Jahren rasant vermehrt.

Vorbeugende Maßnahmen

Raupen absammeln

Echter Mehltau bei Rosen

Mehltau an Rosen

Echter Mehltau an Rosen und Zierpflanzen zeigt sich als weißer, schmutzig brauner pudriger Belag blattober- und unterseits. Oft werden die Pilzsporen angeweht.

Vorbeugende Maßnahmen

Widerstandsfähige Sorten pflanzen.

Gallmilbe

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Wundersame kleine Wucherungen an den Blättern, Blüten und anderen Pflanzenteilen lassen den Betrachter staunen. Sie sind max. 0,2 mm groß. Meist verbergen sie sich im Winter in Blattachseln oder zwischen den Knospenschuppen. Ihr Ziel ist es die Pflanzenzellen auszusaugen. Die Pflanze wird jedoch nur selten stark geschädigt!

Vorbeugende Maßnahmen

Schnitt befallener Teile.

Rostpilze

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Der Befall äußert sich durch die Blatt unterseits warzenähnlichen Sporenlager, diese enthalten die staubförmigen und rostfarbenen Sporen. An den befallenen Stellen ist die Blattoberseite meistens aufgehellt. Das befallene Blatt stirbt ab und die Sporen können die Wirtspflanze weiter infizieren und so erheblich schädigen.

Vorbeugende Maßnahmen

Befallenes Laub entfernen.

Schmetterlingsraupe

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Die Raupen verschiedener Schmetterlingsarten ernähren sich von Blättern und anderen Pflanzenteilen. Je nach Art und Stärke des Befalls können Fraßstellen, Löcher oder abgefressene Blätter entstehen. Bei regelmäßiger Kontrolle der Pflanzen lassen sich Raupen und Fraßspuren meist frühzeitig erkennen.

Vorbeugende Maßnahmen

Pflanzen regelmäßig kontrollieren und Raupen bei geringem Befall absammeln.

Dickmaulrüssler

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Sie zählen zu den hartnäckigsten Gartenschädlingen. Die nacht-aktiven Käfer fressen kleine Buchten in die Blätter vieler Zierpflanzen, gleichzeitig schädigen ihre Larven die Wurzeln. Die Fraßschäden sind nicht schön anzusehen, aber keine Bedrohung für die Pflanzen. Gefährlich sind die Larven. Sie leben im Wurzelbereich und fressen zuerst die Feinwurzeln an. Ältere Larven arbeiten sich oft bis zur Stammbasis vor und nagen dort die weiche Rinde der Hauptwurzeln ab.

Vorbeugende Maßnahmen

Neu gekaufte Pflanzen kontrollieren und Erwachsene Käfer absammeln.

Nützlinge

HM-Nematoden in die Erde gegen die Larven des Dickmaulrüsslers

Sternrußtau

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Sternrußtau ist eine der häufigsten Pilzkrankheiten der Rose, die aber auch andere Pflanzen z.B. den Lorbeer befällt. Die Blätter zeigen zuerst runde, schwarz-braune Flecken, die sich oft sternförmig ausbreiten. Die befallenen Blätter vergilben und fallen ab. Dadurch kommt es zur Schwächung der Pflanze. Verursacht wird die Krankheit durch im Boden überwinterte Pilzsporen.

Vorbeugende Maßnahmen

Befallenes Laub entfernen.