Warum Pflanzendüngung wichtig ist

Tipp: Ab dem Spätsommer verändert sich der Nährstoffbedarf vieler mehrjähriger Pflanzen. Je nach Pflanzenart kann dann ein kaliumbetonter Dünger zum Einsatz kommen. Achte auch hier auf die jeweiligen Anwendungsempfehlungen des Produkts.
Wichtig beim Düngen:
- Dünger nur entsprechend der Dosierungs- und Anwendungshinweise verwenden.
- Flüssigdünger nicht auf einen vollständig ausgetrockneten Wurzelballen geben.
- Beim Gießen Blätter und Blüten möglichst aussparen, sofern das Produkt für die Anwendung über den Boden vorgesehen ist.
- Staunässe vermeiden.
Balkon- und Kübelpflanzen richtig versorgen
Balkon- und Kübelpflanzen wie Pelargonien, Petunien, Oleander oder Bougainvillea wachsen nur in einem begrenzten Erdvolumen. Je nach Pflanzenart kann deshalb während der Wachstums- und Blütezeit eine regelmäßige Nährstoffversorgung notwendig sein.
Ob Langzeit-, Flüssig- oder Spezialdünger zum Einsatz kommt, richtet sich nach der jeweiligen Pflanze und dem Produkt. Beachte dabei die empfohlenen Mengen und Düngeintervalle auf der Verpackung.
Gemüsegarten: So gelingt die Düngung
Tomaten, Zucchini oder Salat haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Passe je nach Bedarf die Düngermenge an:
- Schwachzehrer: z. B. Kräuter, Radieschen
- Mittelzehrer: z. B. Karotten, Kohlrabi
- Starkzehrer: z. B. Tomaten, Gurken, Kohl
Obst und Beeren richtig düngen
Auch bei Obstbäumen und Beerensträuchern richtet sich die Düngung nach Pflanzenart, Standort, Boden und bisheriger Nährstoffversorgung. Eine pauschale zusätzliche Sommerdüngung ist deshalb nicht für jede Pflanze notwendig.Bei Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren oder Obstbäumen lohnt sich ein Blick auf die jeweiligen Pflegeansprüche und die Anwendungsempfehlungen des verwendeten Düngers. So lässt sich die Nährstoffversorgung passend zur jeweiligen Kultur planen.
Stauden, Hecken und Ziersträucher richtig düngen
Stauden: Je nach Pflanzenart und Nährstoffbedarf kann nach dem Rückschnitt frühblühender Stauden eine weitere Düngung sinnvoll sein. Auch sommerblühende Stauden können während ihrer Wachstums- und Blütezeit mit passenden Nährstoffen versorgt werden. Beachte dabei die Dosierungs- und Anwendungshinweise des verwendeten Düngers.
Hecken und Ziersträucher: Auch bei Kirschlorbeer, Glanzmispel & Co. richtet sich eine mögliche Nachdüngung nach Pflanzenart, Standort und bisheriger Nährstoffversorgung. Für Pflanzen wie Hortensien, Rhododendren oder Bambus stehen außerdem auf ihre jeweiligen Ansprüche abgestimmte Spezialdünger zur Verfügung.
Nach dem Düngen sollte der Boden ausreichend feucht sein. Wie häufig und wie viel gegossen werden muss, hängt dabei von Pflanzenart, Standort und Witterung ab.
Eisenmangel erkennen & beheben
Hellgrüne bis gelbliche Verfärbungen an jungen Blättern können auf einen Eisenmangel hindeuten. Da ähnliche Symptome auch andere Ursachen haben können, lohnt es sich, Standort, Bodenbedingungen und Nährstoffversorgung genauer zu betrachten.Zeigt sich tatsächlich ein Eisenmangel, kann ein dafür vorgesehener Eisendünger entsprechend der Anwendungsempfehlung eingesetzt werden.
Unser Profi-Tipp:
Praktisches Zubehör wie der Urban Star Drucksprüher oder der Solution 360° Sprüher erleichtert die gleichmäßige Verteilung von Flüssigdünger.
Gönn deinen Pflanzen eine Düngung!
