Wer träumt nicht von einem Garten, der vom Frühjahr bis in den Herbst hinein blüht? Dauerblühende Stauden sorgen über viele Monate hinweg für lebendige Farbakzente und bringen gleichzeitig mehr Leben in deinen Garten. Während manche bereits früh in die Gartensaison starten, entfalten andere ihre Blütenpracht erst im Sommer oder begleiten dich bis weit in den Herbst.

Dauerblühende Stauden – was bedeutet das eigentlich?

Echinacea purpurea Mellow Yellows

Auch wenn der Name es vermuten lässt: Dauerblühende Stauden blühen nicht das ganze Jahr über. Als Dauerblüher werden vielmehr Stauden bezeichnet, die im Vergleich zu vielen anderen Arten eine besonders lange Blütezeit haben. Manche öffnen ihre ersten Blüten bereits im Frühsommer und sorgen bis weit in den Herbst hinein für Farbe im Garten.

Besonders schön wird es, wenn du Stauden mit unterschiedlichen Blütezeiten miteinander kombinierst. Während die einen gerade ihre volle Blütenpracht zeigen, stehen die nächsten bereits in den Startlöchern. So verändert sich dein Beet im Laufe der Gartensaison immer wieder und zeigt über viele Monate hinweg neue Farben und Blütenformen.

💡 bellaTipp: Lange blühende Stauden passen besonders schön in Cottage- und Bauerngärten. Unterschiedliche Höhen, Blütenformen und Farben dürfen sich hier ganz bewusst zu einem lebendigen Gesamtbild mischen.

Lange Blütezeit und wertvoll für Insekten

Von der langen Blütezeit profitieren nicht nur wir. Viele Stauden halten über Wochen hinweg Nektar und Pollen bereit und werden dadurch zu wertvollen Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten. Wenn verschiedene Arten nacheinander blühen, finden die kleinen Gartenbesucher über einen besonders langen Zeitraum Nahrung.

Winterharte, lange blühende Stauden für deinen Garten

Wer sich über viele Jahre an einem blühenden Garten erfreuen möchte, trifft mit winterharten Dauerblühern eine schöne Wahl. Einmal gut eingewachsen, kommen sie Jahr für Jahr wieder und bringen über einen langen Zeitraum Farbe und Struktur ins Beet.


Ob kompakt am Beetrand, als farbenfroher Blickfang oder mit markanten Blütenständen. Wir stellen dir drei lange blühende Stauden aus dem bellaflora Sortiment vor, die mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften begeistern.

Aster dumosus Alpha Dark Purple Launch

Kissenaster „Alpha“

Unzählige kräftig blauviolette Blüten bilden von Spätsommer bis Herbst dichte Blütenkissen. Die einheitliche Wuchsform eignet sich besonders gut für sonnige Beetränder.

Botanischer NameAster dumosus „Alpha“
BlütezeitAugust bis Oktober
Blütenfarbekräftig blauviolett
Wuchshöhe20–40 cm
Standortsonnig


Echinacea purpurea, gelb

Sonnenhut

Der Sonnenhut zählt aufgrund seiner farbenfrohen Vielfalt zu den beliebtesten Blütenstauden und ist eine typische Bauerngartenpflanze. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten kann die Blütezeit verlängern.

Botanischer NameEchinacea
BlütezeitJuni bis Oktober, je nach Sorte
Blütenfarbeje nach Sorte unterschiedlich
Wuchshöheje nach Sorte bis 150 cm


Sedum kamtschaticum

Fetthenne

Fetthennen sind dekorative und anspruchslose Dickblattgewächse. Sie bevorzugen gut durchlässige Böden und sehr warme, meist vollsonnige Standorte. Viele Arten und Sorten eignen sich auch für den Topfgarten und besitzen einen hohen Winterzierwert.

Botanischer NameSedum
BlütezeitJuni bis Oktober, je nach Art und Sorte
Wuchshöhe5–70 cm, je nach Art und Sorte
Standortsehr warm bis vollsonnig
Bodengut durchlässig


Dauerblühende Stauden richtig pflegen

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Damit lange blühende Stauden über viele Jahre gesund wachsen und zuverlässig blühen, kommt es vor allem auf den passenden Standort und eine bedarfsgerechte Pflege an. Viele Arten sind angenehm unkompliziert, wenn ihre Ansprüche von Anfang an berücksichtigt werden.

Der passende Standort

Die meisten dauerblühenden Stauden bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze. Welche Bedingungen ideal sind, hängt jedoch von der jeweiligen Art ab. Achte deshalb schon bei der Pflanzung darauf, dass Standort und Boden zu den Bedürfnissen der Staude passen.

Gießen und Düngen

Direkt nach dem Einpflanzen und während des ersten Gartenjahres solltest du die Stauden regelmäßig nach Bedarf gießen. Sobald sie gut eingewachsen sind, reicht es meist aus, sie abhängig von der Witterung und längeren Trockenperioden zu wässern. Am besten verwendest du dafür sonnengewärmtes Regenwasser.

Im Frühjahr unterstützt eine Nährstoffgabe den neuen Austrieb und die Blütenbildung. Dafür eignen sich beispielsweise reifer Kompost, spezieller Staudendünger, Hornspäne, vegane Hornspäne oder Braunkorn.

Rückschnitt erst im Frühjahr

Trockene Stängel und Pflanzenteile müssen im Herbst nicht sofort entfernt werden. Bleiben sie über den Winter stehen, dienen sie vielen Insekten als wertvolle Rückzugs- und Überwinterungsplätze. Gleichzeitig sorgen Samenstände und trockene Blütenstände auch in der kalten Jahreszeit für Struktur im Beet. Schneide die abgestorbenen Pflanzenteile daher am besten erst im Frühjahr zurück, bevor die Stauden neu austreiben.

💡 bellaTipp: Hochwachsende Stauden kannst du rechtzeitig mit einer Staudenstütze stabilisieren. So bleiben die Pflanzen auch bei Wind und kräftigen Sommerregen schön in Form.