Ab in den Teich

Nach der Gartenarbeit eine kurze Erfrischung im Schwimmteich oder einfach die müden Beine ins Biotop baumeln lassen – schöner kann man sich nicht belohnen. Damit das gelingt, wollen diese kleinen Wasseroasen liebevoll angelegt und gepflegt werden. Die richtige Wahl der Pflanzen und Effektive Mikroorganismen helfen dabei.

Getrübtes Badevergnügen: Teichliebhaber haben einen gemeinsamen Feind: schlierige Algen, die die Klarheit des Wassers und das Badevergnügen trüben. Vollständig vermeiden lässt sich ihr Auftreten nicht, sie sind eben Teil der Natur.

Wenn es aber gelingt, das Wasser nährstoffarm zu halten, entzieht man ihnen die Lebensgrundlage. Das trifft dann allerdings auch für die Pflanzen im Teich, erklären die Experten von bellaflora. Deshalb empfehlen sie für Schwimmteiche den Einsatz von robusten Pflanzen, die auch in karger Umgebung gut gedeihen.

Schwertlilie und Seerose

Viele Wasserpflanzen werden genau für diesen Lebensraum kultiviert. Eine davon ist die Wasserschwertlilie. Selbst in nährstoffarmem Wasser wächst sie üppig und blüht wunderschön gelb. Mit ihren kräftigen Wurzeln entzieht sie dem Wasser überschüssige Nährstoffe und unterstützt damit die Reinigung zusätzlich.

Anders ist es bei Teichen, wo schon die Wasseroberfläche üppig blühen soll – etwa im kräftigen Rot der Seerose. Sie ist ständig auf der Suche nach Nahrung und gedeiht in gut gedüngten Teichen ganz hervorragend. Ein ganz anderes Biotop also – Teich und Teich ist eben nicht das gleiche.

Einzeller sorgen für Gleichgewicht


Effektive Mikroorganismen (EM) sind winzige Einzeller, die jedes Blatt, jede kleine Wasserlacke, jeden Erdkrümel und jede Hautzelle bewohnen. Mit freiem Auge sehen können wir sie nicht, aber wir sehen, was sie leisten. Pflanzen, die mit EM im Gießwasser versorgt werden, wachsen kräftig, blühen üppig und schenken uns wunderbares Obst und Gemüse. Bei Teichen helfen Effektive Mikroorganismen das Wasser klar zu halten und das Wachstum der Algen zu bremsen. Besonders kleine Teiche wärmen sich sehr rasch auf. Wenn dann die Sommerhitze einige Tage anhält, erreicht die Wassertemperatur bald einmal 20°C und mehr. Schwimmer lieben das, Algen auch. Beginnt der Teich sich einzutrüben, dann empfehlen die Experten von bellaflora Effektive Mikroorganismen in Form von Flüssigkeit, als Urgesteinsmehl oder Keramikpulver beizufügen. Bei größeren Teichen sind diese Mengen das untere Limit. Wenn sehr große Mengen ins Teichwasser eingebracht werden sollen, verteilt man sie auf drei bis vier Portionen, die im Abstand von zehn Tagen ins Wasser geleitet werden.  Dazu benützt man eine Gießkanne, in der man die Effektiven Mikroorganismen gut mit Teichwasser vermischt und diese milchige Flüssigkeit dann entlang der Kies- und Pflanzenzone, also im Regenerationsbereich eingießt. Die kleinen Helfer verteilen sich im Teichwasser und sinken durch das Urgesteinsmehl langsam zu Boden. Deshalb kommt es in den ersten Tagen meist zu einer leichten Trübung des Wassers, aber die vergeht sehr rasch. Umwälzpumpen und UV-Anlagen sollte man in dieser Zeit trotzdem für ein paar Stunden ausschalten, weil sie sonst zu viel der hilfreichen Lebewesen herausfiltern könnten.  Nach wenigen Tagen ist wieder alles in wunderbarer Harmonie. Diese Harmonie spürt man übrigens auch beim Schwimmen. Haut und Haare sind nach einem Bad im Schwimmteich wunderbar weich – und wenn man sich danach an den Teichrand setzt und die Schönheit der Wasserfläche, ihrer Pflanzen- und Tierwelt genießt, dann weiß man: Der schönste Urlaub ist im Garten.

Über Effektive Mikroorganismen in Folienteichen & Biotope:

Multikraft - Folienteiche

Wissenswertes

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