Dein Weg zum lebendigen, biologischen Garten

Jede*r kann Bio-Gärtner*in werden – unabhängig davon, ob du bereits Erfahrung im Hobbygärtnern hast oder deinen grünen Daumen gerade erst entdeckst. Ganz gleich, ob du auf dem Land oder in der Stadt lebst, ob dir ein weitläufiges Grundstück zur Verfügung steht oder einige Töpfe auf deinem Balkon, der Terrasse oder auf der Fensterbank. Bio-Gärtnern ist eine Haltung. Es beginnt mit dem Wunsch, Pflanzen nachhaltig zu kultivieren, mit Respekt vor dem Boden, dem Wasser und allem Leben. Beim Bio-Gärtnern geht es nicht um Perfektion, sondern um Freude, Gelassenheit und das Vertrauen in die Kraft der Natur.

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6 Tipps für Bio-Gärtner*innen

1. Erhalte und verbessere die Bodenfruchtbarkeit durch schonendes Lockern und dauerhaftes Mulchen des Bodens.

Positive Auswirkungen: Regulierung der Bodenfeuchtigkeit, Reduzierung von Erosion, Förderung des Bodenlebens, Erhalt einer stabilen, krümeligen Bodenstruktur


Was du dazu brauchst:

2. Fördere Biodiversität durch gezielte Auswahl standortgerechter Stauden, Sträucher und Obstbäume.

Positive Auswirkungen: Langfristige Nahrungsquellen für Bestäuber , Stärkung der Artenvielfalt im Garten


Was du dazu brauchst: Wildsträucher (FB 2 S.7) und Stauden (FB 2 S.7)

3. Schaffe strukturreiche Lebensräume durch bunte Blumenwiesen, naturnahe wilde Ecken, Trockenmauern, Sandflächen und Wasserstellen

Positive Auswirkungen: Nist- und Rückzugsplätze für Nützlinge, Lebensräume für Igel, Amphibien und andere Kleintiere, Förderung eines natürlichen ökologischen Gleichgewichts


Was du dazu brauchst:

4. Schütze Boden und Grundwasser

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Wenn du auf synthetische Pflanzenschutzmittel und leicht lösliche mineralische Dünger verzichtest, schützt du Boden und Grundwasser. Als Alternative kannst du natürliche Pflanzenstärkungsmittel und Maßnahmen zur biologischen Schädlingsregulierung einsetzen.

Positive Auswirkungen: Erhalt der Bodenqualität, Schutz des Grundwassers


Was du dazu brauchst:

5. Kultiviere gesunde Pflanzen durch das kultivieren von Bio-Gemüse, -Kräutern, durchdachte Fruchtfolge, Mischkultur, standortgerechter Sortenwahl und pflanzenstärkender Maßnahmen

Positive Auswirkungen: Förderung der natürlichen Widerstandskraft, Reiche, nachhaltige und qualitativ hochwertige Erträge


Was du dazu brauchst: Bio-Saatgut (FB 2 S.6), Bio-Gemüsepflanzen (FB 2 S.6), Bio-Kräuter (FB 2 S.6)

6. Schließe den Nährstoffkreislauf

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Durch Kompostierung und Bokashierung von Küchen- und Gartenabfällen wird das organische Material in nährstoffreichen Kompost/Bokashi umgewandelt.

Kompost bewirkt:

  • Natürliche Düngung
  • Aktivierung des Bodenlebens
  • Verbesserung der Bodenstruktur
  • Optimierung von Wasser- und Lufthaushalt
  • Erhöhung der Aggregatstabilität Stärkung des Puffervermögens

Was du dazu brauchst: